Reisebericht Sighisoara, Rumänien 3.10.2019

Hallo ihr Lieben,
Wir waren im Sommer für über einen Monat zusammen in Portugal. Dort wollte ich mal sehen wie Frau und Kinder sich dort so fühlen. Immerhin bin ich ja jetzt öfter dort wegen des Shelterhouse Projektes meines Freundes Volker Schoch, der dort momentan ein großes Haus in der Näher von Faro in dem kleinen Dorf Monte Francisco bauen lässt. Leider haben sich Frau und Kinder nicht so wohl dort gefühlt, wie ich erwartet hatte. So wollen auf jeden Fall hier in Rumänien bleiben. Wir haben die Zeit in der Algarve aber trotzdem sinnvoll
genutzt. So haben wir:

  • Florance, eine 65-jährige Französin auf den ersten Schritten ihres Glaubenslebens begleiten können.
  • Rosa, eine Quechua Indianerin aus der Nähe von Cusco Peru kennengelernt, die in Ayamonte (Spanien) am Strand Souveniers an Touristen verkauft. Sie liest jetzt das NT und wir begleiten sie weiter per Whatsapp.
  • ein deutsches und russisches Aussteigerpärchen kennengelernt und viele Glaubensgespräche geführt.
  • Das schönste für mich aber , war, dass ich eine kleine Gemeinde in Isla Cristina bei Ayamonte (Spanien) kennengelern habe, die Hilfe brauchen, weil sie keinen
    Pastor mehr haben. Sie sind ein kleines Grüppchen von durch geistlichen Missbrauch vom Ex Pastor verletzten Gläubigen, zum großen Teil Exusern, die sich jetzt auch
    auf das Abenteuer Hausgemeinde einlassen wollen. Auf diesem Weg möchte ich sie begleiten und hoffe ihnen so ca. alle drei Monaten einen Besuch abstatten zu können um sie zu ermutigen und zu verschiedenen Themen zu referieren und auch andere Geschwister wie meinen Mentor Richard Schutty vom Verein T.a.u.b.e mitzubringen.
    Sie möchten auch ein Apartment anmieten, in dem sie Ex Drogies und andere hilfsbedürftige Menschen aufnehmen und in verschieden Einrichtungen weitervermitteln wollen. Auch bei diesem Projekt möchte ich ihnen u.a. mit meiner beruflichen Erfahrung aus diesem Bereich weiterhelfen. Auch Oscar den christlich evangelistischen Rapper aus El Salvador will ich da mit hinschleppen. Spanisch
    ist ja schließlich seine Heimatsprache, und es trifft sich gut, dass wir von unserem Standpunkt im portugiesischen Monte Francesco im Letzten Dorf vor der spanischen Grenze auch gut die Stadt Ayamonte in Spanien erreichen können. Da ich ja spanisch spreche und mich mit Portugiesisch erst mal vertraut machen muss, liegt das natürlich auch für mich nahe. Aber wie gesagt, die Familie möchte, dass wir hier in Rumänien bleiben. Hier passiert ja auch viel Gutes. Unsere Hausgemeinde wächst.
  • Ich kümmere mich um Eddy einen 70-jährigen Amerikaner mit deutsch jüdischen Wurzeln, der seit 30 Jahren in Asien lebte. Jetzt möchte er schwerpunktmäßig hier leben. Er hat sich bei uns bekehrt und fühlt sich unserer Hausgemeinde und dem Männerkreis zugehörig. Sein Leben lang war er auf vielen religiösen
    Wegen der asiatischen Religionen unterwegs aber jetzt will er nur noch den einen klaren Weg mit Jesus gehen.
  • Dann begleite ich Calin einen 22-jährigen Rumänen mit schwierigen familiären Hintergrund, der sich in Deutschland bekehrt hat und nun wieder hier nach Sighisoara, Rumänien zurückgekehrt ist. Wir verbringen viel Zeit miteinander und ich begleite ihn seelsorgerisch auch mit den ICL Methoden.
  • Auch mit meinem Freund Mircea treffe ich mich weiterhin wöchentlich zum Bibelstudium.
  • Ich bin leite zusammen mit Pastor Relu von der örtlichen Nazarenerkirche einen Männerkreis, wo wir uns seit ca. einem Jahr mit Männern treffen, zusammen essen, in der Bibel lesen und uns gegenseitig im Gebet ermutigen.
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