Kurzeinsatzbericht April 2019

12.April 2019

Dieser Freitag war ein wunderschöner sonniger Tag in Jerusalem. Leider hatten heute

unsere messianischen Freunde keine Zeit, daher machte ich mich alleine auf den Weg zur

Bibelgesellschaft. Dort besorgte ich arabische Traktate und Bibeln. Nach einer langen,

strapaziösen Fahrt in die Westbank, durfte ich wieder einmal die Gastfreundschaft meiner

Familie genießen. Anschließend machten wir uns auf den Weg, zu den bedürftigen

Familien und hatten Bibeln, Traktate, Spenden und Lebensmittelpakete im Gepäck.

Es ist immer wieder traurig zu sehen, dass manche Geschwister nicht mal etwas zu Essen

haben. Gott ist groß und ich danke ihm, dass er durch uns wirkt, auch das wir den Leuten

durch unsere kleinen Gaben und Gebete einen Hoffnungsschimmer bringen dürfen.

13.April 2019

Am Samstag brach ich schon um 7 Uhr auf nach Beit Sahur zur Schule. Ich freute mich

wie immer auf die leuchtenden Kinderaugen.

Durch einige Spenden, konnten wir das kommende Semester für drei Kinder sichern.

Diese kommen aus sehr schweren und ärmlichen Verhältnissen.

Es grenzt fast schon an ein Wunder, wie auch diese Geschwister durch unsere Besuche

wieder neue Hoffnung schöpfen!

Dann zog ich durch Bethlehems Altstadt und führte mit verschiedenen Bekannten, die ich

traf und besuchte, interessante Gespräche. Folgendes schockierte und beschäftigt mich

immer noch: Wenn ein Christ ein Geschäft hat, ist er eigentlich schon verpflichtet eine

muslimische „Securit“ zu beschäftigen. Tut er das nicht, könnte er massive

Schwierigkeiten bekommen! Dies ist so gravierend, dass ich es gar nicht weiter erläutern

möchte…

Eine wunderschöne Zeit hatte ich mit dem Pastor und seiner Frau. Unsere Visionen

decken sich und fügen sich zusammen. Wir planen in diesem Jahr, ein göttliches vom

Herrn geführtes Projekt. Näheres erfahrt Ihr bald!

Es hat auch endlich geklappt, dass ich mit den Kindern auf den Spielplatz ging! Es war

eine tolle Zeit, sie haben es ausgiebig genossen! Trotz kleiner Sprachbarrieren hatten

nicht nur die Kinder, sondern auch wir Erwachsene großen Spaß!

Sonntags im Gottesdienst traf ich dann noch die Geschwister aus Jordanien, die auf

Heimaturlaub in Bethlehem waren. Ich werde sie im August in Jordanien besuchen, sie

machen eine missionarische Arbeit an der syrischen Grenze bei den Flüchtlingen.

Vom Anfang bis zum Ende wurde ich wieder von Gott getragen!

Danke für Eure Gebete und Eure Gaben.

Manuela

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