Israel, Juni 2018

Reisebericht für Juni 2018

Es war eine sehr gute vom Herrn geführte Zeit… Gott hat die Ideen, die wir für die Zukunft hatten völlig verworfen. 😊 Seine Wege sind oft anders als wir uns das vorstellen, besser, viel besser!

Er hat mich Wunder sehen lassen und ich habe viel sehen dürfen, was er unter Muslimen wirkt!

Meine Mama in Beit Jala kam ins Krankenhaus, sie sollte eine OP am Knie bekommen, bevor sie aufbrach zum Krankenhaus beteten wir für Heilung und eine behütete OP. Am nächsten Tag, kurz vor der OP wurde sie entlassen, das Knie brauchte keine OP! Halleluja, Gott ist groß!

Was mich am meisten bewegte, war, dass ein blinder junger Mann zu Jesus gefunden hat! Er wurde von der Familie gezwungen den christlichen Glauben abzulegen. Sie brachten ihn in die Moschee, aber was machte er, er fing dort an sein Lieblings- Lobpreislied zu singen …und sie warfen ihn raus. Seitdem lebt er behütet in einer christlichen Behinderteneinrichtung. Es war für mich so ergreifend, ihn singen zu hören und ihn kennenlernen zu dürfen.

Auch der Nachbar meiner Gatstfamilie fand von ganz allein zu Jesus! Er hat immer wieder versucht auf Christen zuzugehen, um mehr über Jesus zu erfahren, aber die meisten haben aus Furcht dass sie ins Gefängnis kommen, den Kontakt gemieden. Jetzt ist er verhaftet worden, wegen Apostasie! Bitte betet für ihn, Gefängnis in Palästina ist heftig!

Ich war auch einen Tag bei meiner Freundin, die als Lehrerin an einer Schule arbeitet. Dort werden Kinder vom Kindergarten an bis zum Abitur unterrichtet . Es besuchen 70% christliche Kinder die Schule und 30% muslimische Kinder, die von ihren Eltern eine Einwilligung zur christlichen brauchen. Wir Planen an dieser Schule im Raum Bethlehem ein Projekt. Ich habe vor einiger Zeit einige arabische Bibeln gespendet bekommen, die wollen wir bei meinem nächsten Besuch im August unter den Kindern verteilen. Spenden die bis dahin eingehen, werden wir an besonders bedürftige Familien geben. Es herrschen teilweise schlimme Zustände in manchen Familien, was dazu führt, dass die Kinder nicht in die Schule gehen. Einige können sich den Schulbesuch finanziell nicht leisten.

 

Mit dem Pastor der christlichen Gemeinde, zu der ich Kontakt habe, hatte ich gute Gespräche. Ihr erstes Anliegen ist es, den Auftrag Jesu Matthäus 28.19 zu erfüllen… Die Spenden, die ich dabei hatte gingen dieses Mal an diese Gemeinde und auch der kranke Junge bekam wieder Geld für Medikamente. 

Es tut mir leid, dass ich keine Namen nenne, aber dies dient dem Schutz der Personen.

Lieben Dank für eure Unterstützung in jeglicher Hinsicht.

Manuela Jakob

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